Google Earth Update bringt deutlich bessere Darstellungen von Großlandschaften
Google Earth wartet in der Version 6.2 mit zahlreichen Neuerungen auf, die von der Verbesserung der Darstellungsqualität bis zur Integration neuer Funktionen reichen.
So konnte das leidige Problem, dass Großlandschaften in Google Earth oft wie "Flickenteppiche" erscheinen, weitgehend behoben werden. Der Hintergrund der Problematik: Google kauft seine Luftbilder bei verschiedenen Anbietern ein und die jeweiligen Einzelaufnahmen werden z. B. bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, zu verschiedenen Jahreszeiten oder mit verschiedenen Kameratypen gemacht. In der Konsequenz waren bisher in der Darstellung z. B. deutlich die Kanten der Einzelbilder erkennbar. In Google Earth 6.2 wird das vorhandene Bildmaterial algorithmisch so bearbeitet, dass die "Nahtstellen" zwischen Einzelbildern nicht mehr wahrnehmbar sind und die Darstellung von Großlandschaften deutlich homogener wirkt.
Eine weitere wichtige Neuerung ist die Integration von Google+ in die 3D-Erdansicht - Google Earth wird "sozialer". Nutzer des Netzwerkes können jetzt aus Google Earth heraus Screenshots von Urlaubszielen, aktuellen Aufenthaltsorten usw. mit anderen Google+ Mitgliedern über die bekannten Circles teilen.
Zwei weitere Errungenschaften des Updates betreffen bereits etablierte Google-Earth-Features: Die integrierte Suche wurde verbessert (u. a. durch eine Autocomplete-Funktion) und der Routenplaner berücksichtigt nun auch die Bedürfnisse von Wanderern und Radlern.
Die aktuelle Version von Google Earth gibt es hier.















