Neuer strategischer Ansatz bei Google?
Wir berichteten bereits vergangenen Montag darüber, dass sich der Rankingalgorithmus der Suchmaschine Google geändert hat. Für Google.com gilt seit einigen Tagen, dass Webseiten von Marken unter Produkt-Keywords besser und öfter gelistet werden als die Konkurrenz. Dementsprechend wird bei einer Produktsuche häufig nur noch eine Domain mit ihren entsprechenden Unterseiten auf der ersten Ergebnisseite bei Google angezeigt. Faktisch bewertet Google Non-Brand-Webseiten demnach nicht so hoch wie Marken-Webseiten. Derartige Non-Brands werden es in Zukunft also schwieriger haben, unter Produktnamen Platzierungen im organischen Ranking zu erhalten.
Gleichzeitig hat Google erst vor kurzer Zeit vor dem Europäischen Gerichtshof durchgesetzt, dass Werbende auch auf die Markennamen fremder Marken Werbung schalten dürfen. Gut möglich also, dass das Brand-Update und das Brand-Free-Bidding miteinander in Zusammenhang stehen. Google hat schließlich eine Menge Vorteile dadurch! Der Effekt: Bei bisher günstigen Keywords wie Produktnamen entsteht eine hohe Konkurrenz bei Google Adwords. Die Folge: Die Klickpreise steigen erheblich! Und damit auch die Einnahmen von Google. Absicht kann man unterstellen, muss man aber nicht.















