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Wie entsteht eine Marke? Definition Markenbildung

Branding, oder zu Deutsch Markenbildung, versteht sich als unternehmensübergreifende Strategie zur Positionierung der eigenen Marke. Der Begriff Marke kommt vom Wortstamm Markieren. Eine Marke umfasst also den gesamten Auftritt eines Unternehmens, anhand dessen Konsumenten ein Produkt oder eine Produktreihe sozusagen markieren. Diese Markierung erfolgt mithilfe von Wiedererkennungswerten, die daher durchweg positiv sein sollten. Beispielsweise kann die Positionierung eines Unternehmens sich an vier übergreifenden Markenstrategien orientieren: Der Preis, die Qualität, die Innovation oder die Ökologie. Darüber hinaus gibt es weitere interessante Positionierungen, diese hier genannten genießen momentan jedoch die größte Akzeptanz und Aufmerksamkeit.

 

Ziel von Markenbildung

Ziel von Markenbildung ist es, Konsumenten langfristig und nachhaltig an sich zu binden, dies geschieht durch die positive Assoziation der Wiedererkennungsmerkmale. Zudem sollten auch Neukunden gewonnen werden, da der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens mit einem erfolgreichen Branding ansteigt und auch unbekannte Produkte einer bereits etablierten Marke leichter und kostengünstiger vermarktet und abgesetzt werden können.

 

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strategische Markenbildung: 8 praktische Tipps

Die Erfolgreiche Bildung einer Brand Identity, bzw. einer Corporate Identity, umfasst eine Vielzahl an Maßnahmen und strategischen Vorgehensweisen. Generell gilt jedoch, dass eine Marke durch die Menschen innerhalb eines Unternehmens geprägt wird, dabei sind Praktikanten und Auszubildende genauso von Bedeutung wie die Chefetage.

 

1. Konsequenz für Markenpositionierung

Konsequenz bei der Positionierung und Kommunikation einer Marke ist wohl das wichtigste Leitbild. Hier zählt einerseits der visuelle Auftritt. Ein Logo oder ein Unternehmensschriftzug sollte daher wohlbedacht gewählt werden. Genauso aber auch die Bildsprache, und Farbgebung und auf der anderen Seite auch die inhaltliche Einheit. Ein Claim, der jetzt die Vision des Unternehmens widerspiegelt sollte auch in einigen Jahren noch funktionieren.

Die konzeptionelle Entwicklung einer Marken- bzw. Unternehmensidentität ist demnach ein langwieriger und höchst komplexer Vorgang, dem die größte Aufmerksamkeit zukommen sollte.

Konsequentes Branding kann im besten Fall dazu führen, dass Ihre Marke synonym für ein Produkt verwendet wird. Das schafft zum Beispiel Tempo. Diese Marke steht stellvertretend für alle Papiertaschentücher. Ein weiteres prominentes Beispiel ist Tesa, dieser Begriff wird allgemein für Klebebänder genutzt.

 

2. Unternehmenskommunikation

Wie eingangs bereits erklärt, ist die Positionierung einer Marke immer auch abhängig von den Menschen, die daran beteiligt sind. Motivierte Mitarbeiter sind also ein verbindliches Leitbild für ein erfolgreiches Branding.

In kleineren Unternehmen ist dies häufig leichter umsetzbar, hier finden sich charakteristisch ähnliche Personen mit ähnlichen Werten zusammen. Bei größeren Unternehmen gestaltet sich die Einigkeit bezüglich der Unternehmenswerte schwieriger, gerade hier ist eine gut ausgearbeitete (und konsequente!) Unternehmenskommunikation von größter Bedeutung.

Die unternehmensinterne Abstimmung und Motivation von Mitarbeitern überwiegt Möglichkeiten im Marketing oftmals, da die Glaubwürdigkeit und Authentizität von Mitarbeitern weitaus höher ist, als die von Werbeanzeigen. Daher sollten Sie hier keine Abstriche machen. Die Planung und Durchführung einer Corporate Identity beinhaltet eben auch eine Corporate Communication.

 

3. Online-Branding für Markenpositionierung nutzen

Neben diesen Grundsätzlich wichtigen Faktoren für erfolgreiche Markenbildung eines Unternehmens, gibt es auch weitere, speziell für digitales Marketing relevante Maßnahmen, die Sie beachten sollten.

Denn heutzutage steht zu Beginn einer Customer Journey so gut wie immer eine Recherche im Internet an, der hier gewonnene erste Eindruck ist entscheidend für den weiteren Verlauf des Kaufprozesses.

 

4. Markenbildung: Bilder & Videos verwenden

Bilder und Videos sprechen die Sinne auf einer komplett anderen Ebene an. Nutzer konsumieren diese Inhalte meist freiwillig und selbstständig (vor allem beim Bewegtbild) und nehmen die Werbebotschaft anders wahr, als es bei Textinhalten der Fall ist.

Gerade hierbei ist es wichtig, eine emotionsgeladene Geschichte zu erzählen. Diese bleibt im Gedächtnis häufig länger und intensiver hängen, da Nutzer Assoziationen zu persönlichen Ereignissen herstellen. Wenn Sie Trigger richtig einsetzten, können Sie außerdem erreichen, dass Nutzer auch in komplett unzusammenhängenden Situationen an Ihr Produkt denken.

 

5. Beständigkeit der Online Kommunikation

In der digitalen Kommunikation ist Beständigkeit und Konsequenz ebenso relevant. Ihre Marke muss permanent im Gespräch bleiben, daher sollten Sie auf allen relevanten Kanälen aktiv sein. Dazu gehört die Einbeziehung sozialer Netzwerke, sowie die Platzierung klassischer Werbeanzeigen bei Suchmaschinen, die Optimierung der eigenen Website sowie Offpage Optimierung, außerdem auch Blogmarketing und vieles mehr. Das Kommentieren, Teilen und Liken von Inhalten wird hierbei auch wieder zum Thema. Diese beschriebenen Synergien sollten Sie auch im Bereich TV, Print u. v. m nutzen.

 

6. Flexibilität bei der Markenkommunikation

Vor allem bezüglich relevanter Kanäle sollten Sie stets flexibel bleiben. Dafür müssen Sie natürlich zunächst aufmerksam beobachten, welche Veränderungen im Online Marketing passieren. Beziehen Sie alle für Ihre Zielgruppe interessanten Kommunikationswege mit ein, um flächendeckend präsent zu sein und eben die bereits oben genannten Faktoren erfüllen zu können.

 

7. Heben Sie sich von der Masse ab

Hinsichtlich des Marken- und Kommunikationsstils sollten Sie sich von der Konkurrenz abheben. Versuchen Sie, das Rad neu zu erfinden und auch unkonventionelle Maßnahmen anzuwenden. Denn im Internet kann alles funktionieren, vor allem wenn es neu und innovativ gestaltet ist.

 

8. Systematischer Markenaufbau

Um eine Marke aufzubauen und zu etablieren bedarf es heutzutage systematischen Vorgehens, denn das Vertrauen von Kunden verdient man sich nicht einfach. Daher ist nicht nur die inhaltliche Positionierung eines Unternehmens wichtig, sondern auch die Vorgehensweise und Schrittfolge der einzelnen Maßnahmen. Das richtige Vorgehen kann also folgendermaßen aussehen:

  1. Situations- und Marktanalyse
  2. Auseinandersetzung und Einordnung der relevanten Zielgruppe
  3. Definition von Mehrwert hinsichtlich der Konsumentenbedürfnisse
  4. Strategische Markenpositionierung
  5. Wertorientierte Definition des Markenprofils
  6. Markenentwicklung, d. h. Konzeption und Kreation
  7. Umsetzung der strategischen Markenpositionierung
  8. Verankerung bei Markenbotschaftern
  9. Aufbau und Pflege des Dialogs

 

Brauchen Sie professionelle Unterstützung beim Aufbau Ihrer Marke?

Wir beraten Sie gerne zu allen Themen rund um das Online-Marketing und verhelfen Ihnen zu erfolgreichem Branding. Sie erreichen uns jederzeit telefonisch unter 0211 699 366 0, oder über unser Kontaktformular.

 

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