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Top 6 Responsive Webdesigns oder Mobile Trends 2019

Die Responsivität von Websites und Onlineshops spielt schon seit Jahren eine zunehmend größere Rolle, da immer mehr User das Internet über mobile Endgeräte nutzen. Daher richtet sich auch das Webdesign immer mehr nach mobiler Optimierung. Das passende Schlagwort hierzu heißt „Mobile First“, ein Prinzip, das Google schon seit 2016 aktiv verfolgt. Das bedeutet, dass das Google Ranking auf der mobilen Version von Websites bzw. Webshops aufbaut und passend dazu nach einer Desktopversion crawlt. Deshalb sollten Sie auch beim Thema Webdesign auf mobile Design Trends setzen. Hierbei rückt immer wieder die sogenannte Daumenfreundlichkeit in den Mittelpunkt, sowie die immer größer werdenden Smartphones, die immer weniger Knöpfe haben. Dadurch steht wiederum mehr nutzbarer Platz auf dem Bildschirm zur Verfügung und es ergeben sich neue Möglichkeiten bezüglich der Bedienung. Im Folgenden erfahren Sie mehr zu den Mobile Webdesign Trends 2019.

 

1. Navigation daumenfreundlich gestalten als modern web Design

Das Hamburger-Icon, das für mobil optimierte Websites schon lange Standard ist, erlebt 2019 wieder einen Wandel hin zur Bottom Navigation. Klassischerweise wird das Menü, das in der Desktopansicht den gesamten Bildschirm einnimmt, in der mobilen Ansicht per Klick auf das Hamburger-Icon (drei Striche, die eine Menüliste simulieren) eingeblendet. Dabei war lange das Überblenden von Inhalten durch das Menü (Dropdown), das nach unten Verschieben des Contents (Toogle) oder das seitliche Einblenden des Menüs (Off Canvas) bei responsiven Designs Trend.

2019 sollten Sie vermehrt auf unten positionierte Menüs achten. Dies begründet sich auf der Daumenfreundlichkeit, die vor allem bei immer größer werdenden Bildschirmen wichtig ist. Die Entfernung des Daumens zum unteren Bildschirmdrittel legt nahe, dass dieser Trend sich auch langfristig etabliert. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass neue Smartphones häufig nicht mehr über einen Home-Button verfügen, wodurch das aufwärtswischen beispielsweise zum Schließen von Apps bereits Gewohnheit beim Surfverhalten ist.

Vor allem kann durch diese Bottom Navigation auch zusätzlicher Content aufgenommen werden, der durch Karussells oder diagonale bzw. seitliche Scroll-Möglichkeiten erreicht wird. Zudem kann durch das Hochwischen die ursprüngliche Seite im Hintergrund geöffnet bleiben, was dem Nutzererlebnis zugutekommt.

 

2. Face ID und Stimmerkennung in Bedienung von Websites und Webshops integrieren

Neben der daumenfreundlichen Bedienung gibt die Minimierung von Knöpfen auch neue Bedienungsformen vor. So wird die Erkennung von Stimme und Gesicht auch für das (mobile) Webdesign immer relevanter.

Diese Entwicklung kann auch durch vermehrte Anwendung sogenannter Chatbots erklärt werden, die das User Experience verbessern können, indem sie den Kundensupport einfacher zugänglich machen und die Reaktionszeit enorm verkürzen. Dabei kann wie auch bei klassischen Chat-Apps die Sprachnachricht genutzt werden.

Aber auch für den e-Commerce über mobile Endgeräte ist die Nutzung von Sprach- oder Gesichtserkennung sinnvoll, so etabliert sich 2019 die Interaktion (bzw. Conversion) in einer Kombination aus beidem. Zudem fällt die Notwendigkeit für einen Mikrophon-Button weg, denn viele Smartphones und Apps können inzwischen Ihre Stimme oder einen bestimmten Befehl selbst erkennen. Dies hängt auch mit den immer intelligenter werdenden Technologien zusammen, Artificial Intelligence ist 2019 ein großes Thema.

 

3. Künstliche Intelligenz als Mobile Trend 2019

Dies führt auch zum nächsten Trend, der in 2019 erst seinen Anfang nehmen wird. Artificial Intelligence (AI) für mobile Apps gewann zuerst 2016 an Beliebtheit, als Pokémon Go auf den Markt kam. Dieses Jahr machen sich mehr und mehr e-Commerce Plattformen künstliche Intelligenz zunutze, beispielsweise das virtuelle Anprobieren von Kleidung oder sogar die Platzierung von Möbeln vor dem Kauf.

Mit der Erscheinung von Apples Augmented Reality (AR) Plattform ARKit 2 kann eine Zunahme dieser Entwicklung prognostiziert werden, die sich auf alle sinnvoll nutzbaren Bereiche ausweiten wird.

Gleichzeitig möchten wir auch vor der Nutzung warnen. Diese neue Entwicklung wird viel Aufmerksamkeit bekommen. Ist die Nutzung für Ihre Seite oder Ihren Shop jedoch nicht wirklich mehrwertbringend, könnten Sie mit dieser hohen Investition sogar User verlieren.

 

4. Mehr Tiefe und Realismus im modernen Webdesign

Die Verwendung von sehr materialistischen Elementen kam bereits 2018 wieder auf, in diesem Jahr rückt mehr Tiefe und Realismus wieder in den Fokus. Dazu gehören einerseits die Verwendung von 3D-Elementen, aber genauso das Übereinanderlegen mehrerer Elemente, das Tiefe suggerieren soll. Ebenfalls populär 2019 sind verschwommene Hintergründe, Schattierungen oder die Anpassung der Deckkraft von Bildern oder Farbelementen. Diese Maßnahmen erzeugen einen größeren visuellen Anspruch beim Nutzer und können vor allem verglichen mit den zuvor genutzten flachen Design-Elementen mehr Aufmerksamkeit generieren.

 

5. Bewegtbild in Form von Videos und Animationen

Da die Verweildauer auf Websites im Allgemeinen sehr gering ist und die Bereitschaft und Aufmerksamkeitsspanne eher sinkt als steigt (von 12 auf ca. 8 Sekunden), müssen auch bezüglich des Webdesigns neue Wege gefunden werden, den Nutzer zu fesseln. Dazu gehört die Verwendung von Bewegtbild, in Form von Videos oder Animationen.

Die Aufmerksamkeit wurde so schon in sozialen Netzwerken gesteigert, bei DIY-Tutorials oder ähnlichen Erzeugnissen. Wenn der Content passend auf die Zielgruppe ausgewählt wurde, kann also die Einführung in die Nutzung eines Produkts per Video sinnvoll sein, oder auch die Personen, die dieses Produkt nutzen würden.

Hierbei ist es jedoch wichtig, den Nutzer nicht zu überfordern. Bei einer Aufmerksamkeitsspanne von durchschnittlich 8 Sekunden sollten Videos nicht zu lang werden und vor allem nicht zu viele Informationen beinhalten.

Bezüglich der Verwendung von Animationen wird vor allem die Aufmerksamkeit der Nutzer auf einen bestimmten Punkt gelenkt. So soll das Engagement gestärkt werden, zudem soll der User zu selbstständiger Interaktion angehalten werden.

 

6. Design-Systeme mit Baukasten-Funktion

Design-Systeme gibt es schon lange am Markt. Sie ermöglichen den Aufbau einer Website nach dem Baukasten-Prinzip. Dadurch sind die Designs stets wiedererkennbar, was bezüglich der Einzigartigkeit einer Website oder App von Nachteil sein kann, den Wiedererkennungswert für den Nutzer jedoch steigert.

Während Marktführer nach wie vor auf individuelle und vor allem lang bewährte Designs setzen, werden dieses Jahr vor allem mehr Startups die Design-Systeme wählen. Ein großer Vorteil ist der geringe Arbeitsaufwand für die Erstellung einer Website oder eines Onlineshops und der kostengünstige Preis für die vorgefertigten Designs. Durch Updates der beiden wohl bekanntesten Anwendungen IOS Human Interface Guidelines und Androids Material kann die Performance und Flexibilität enorm gesteigert werden.

 

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